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Fragen und Antworten
Es ist verständlich, dass sich bei einem so komplexen Thema wie ASPIRIN® eine Vielzahl von Fragen ergeben. Das wird bei Ihnen nicht anders sein. Deshalb haben wir hier für Sie die am häufigsten gestellten Fragen aufgeführt - natürlich mit den kompetenten Antworten. Und sollten Sie feststellen, dass Sie selbst noch ein Thema haben, das hier unbeantwortet geblieben ist, dann gestalten Sie diese Seite doch ganz einfach mit: Mailen Sie uns Ihre Frage - und wir werden sie Ihnen beantworten!
 
Dazu haben wir eine Bitte: Teilen Sie uns - über Ihren Namen hinaus - doch auch Ihre Adresse und Telefon-Nr. mit, damit wir Ihnen gegebenenfalls gleich Informationsmaterial zuschicken oder uns bei Rückfragen direkt mit Ihnen in Verbindung setzen können.
 
Die Fragen:

  1. Seit wann gibt es ASPIRIN®?
  2. Warum gibt es in den USA so viele verschiedene "ASPIRIN®"?
  3. Wie wirkt ASPIRIN®?
  4. Wie gut wird Acetylsalicylsäure, der Wirkstoff von ASPIRIN®, vertragen?
  5. Wie verträgt sich Acetylsalicylsäure mit anderen Medikamenten?
  6. Kann ich als Diabetiker Acetylsalicylsäure nehmen?
  7. Gibt es Situationen, wo man Acetylsalicylsäure nicht nehmen sollte?
  8. Wie wirkt Acetylsalicylsäure auf das Blut?
  9. Kann ich ASPIRIN® noch nach dem Verfallsdatum verwenden?
  10. Sind alle Acetylsalicylsäure-Präparate gleich?
  11. Was wissen wir über ASPIRIN® und Magenbeschwerden?
  12. Wo kann ich dieses Präparat bekommen?
  13. Darf man Acetylsalicylsäure in der Schwangerschaft nehmen?


 
1. Seit wann gibt es ASPIRIN®?
Der aktive Wirkstoff von ASPIRIN®, die Acetylsalicylsäure, wurde im Jahre 1897 durch einen jungen Chemiker der Firma Bayer, Dr. Felix Hoffmann und sein Team, erstmals in chemisch reiner und damit haltbarer Form hergestellt. Zwei Jahre später wurde Acetylsalicylsäure unter der Marke ASPIRIN® in Deutschland auf den Markt gebracht.
 

2. Warum gibt es in den USA so viele verschiedene "ASPIRIN®"?
ASPIRIN® ist eine eingetragene Marke der Bayer AG. In Ländern, in denen kein Markenschutz für ASPIRIN® besteht, zum Beispiel in den USA, kann der Begriff "ASPIRIN®" quasi als Gattungsbezeichnung für alle Produkte verwendet werden, die als aktiven Wirkstoff die Acetylsalicylsäure enthalten. Das weltbekannte ASPIRIN® mit Acetylsalicylsäure wird jedoch nur unter dem Zeichen des Bayer-Kreuzes angeboten.
 

3. Wie wirkt ASPIRIN®?
Der aktive Wirkstoff von ASPIRIN® ist die Acetylsalicylsäure. Im Gegensatz zu vielen anderen gebräuchlichen Pharmaka ist der Wirkmechanismus von Acetylsalicylsäure hervorragend dokumentiert und beschrieben. Man weiß heute vor allem, dass Acetylsalicylsäure bereits in geringen Dosen von weniger als 100 mg, entsprechend zum Beispiel einer ASPIRIN® 100 mg Tablette, die körpereigene Bildung von Prostaglandinen unterbindet. Die Folge: Die Schmerzen lassen deutlich nach. Wie das genau funktioniert und was ASPIRIN® noch alles kann, finden Sie unter "Der Wirkstoff" ausführlich dargestellt.
 

4. Wie gut wird Acetylsalicylsäure vertragen?
Acetylsalicylsäure wird gut vertragen und hat sich seit über 100 Jahren bei Millionen von Menschen als wirksam bewährt. Jedoch kann es - wie bei allen Medikamenten - zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Informationen zu möglichen Komplikationen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten entnehmen Sie bitte der Produktinformation (Beipackzettel).
 

5. Wie verträgt sich Acetylsalicylsäure mit anderen Medikamenten?
Fragen Sie Ihren Arzt, bevor Sie irgendein verschreibungsfreies Schmerzmittel nehmen, wenn Sie schon andere Medikamente einnehmen. Acetylsalicylsäure verträgt sich mit den meisten verordneten Arzneimitteln ohne jegliche Probleme. Wenn Sie auf Medikamente zur Gerinnungshemmung (Blutverdünnung), gegen Diabetes, Gicht oder Arthrose angewiesen sind, nehmen Sie Acetylsalicylsäure nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt.
 
Weitere Hinweise zu möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten finden Sie unter Produktinformation (Beipackzettel).
 

6. Kann ich als Diabetiker Acetylsalicylsäure nehmen?
Diabetiker sollten Acetylsalicylsäure als Schmerzmittel nur unter ärztlicher Kontrolle bei sorgfältiger Blutzuckerüberwachung einnehmen. Die Kombination von Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Medikamenten mit oralen Antidiabetika kann den Blutzucker unerwartet stark senken.
 

7. Gibt es Situationen, in denen man Acetylsalicylsäure nicht nehmen sollte?
Menschen mit einer Allergie gegen Acetylsalicylsäure, Asthma, chronischen oder immer wieder auftretenden Magenbeschwerden (wie z.B. Sodbrennen, Magenverstimmungen oder Magenschmerzen, Geschwüren oder Blutungen) sollten Acetylsalicylsäure nur nach ärztlicher Verordnung einnehmen. Wenn Sie auf Medikamente zur Gerinnungshemmung, gegen Diabetes, Gicht oder Arthrose angewiesen sind, sollten Sie Acetylsalicylsäure nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt nehmen.
 
Im Übrigen gilt hier das gleiche wie für alle Medikamente: Wenn Sie schwanger sind oder ein Kind stillen, sollten Sie dieses Präparat nur mit Genehmigung Ihres Arztes nehmen. Besonders ist darauf zu achten, dass Sie ASPIRIN® nicht während der letzten drei Schwangerschaftsmonate nehmen - es sei denn, nach ärztlicher Verordnung.
 
Auch sollten Kinder und Jugendliche Acetylsalicylsäure bei Windpocken, Grippesymptomen oder anderen fieberhaften Erkrankungen nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen. Kommt es während der Behandlung zu anhaltendem Erbrechen, könnte dies ein Symptom einer sehr seltenen, aber schweren Erkrankung sein, die möglicherweise mit der Einnahme von Acetylsalicylsäure in Zusammenhang steht. Sollten Sie noch irgendwelche Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder schreiben Sie uns eine Mail.
 

8. Wie wirkt Acetylsalicylsäure auf das Blut?
Für den ersten Schritt bei der Blutgerinnung in unserem Körper sind Blutplättchen verantwortlich, die sich zusammenballen und ein Gerinnsel bilden. Dieser Prozess wird durch bestimmte chemische Botenstoffe ausgelöst. Acetylsalicylsäure vermindert die Wirkung dieser Botenstoffe und lässt so die Blutplättchen weniger zusammenklumpen. Blutgerinnsel kommen also nicht so leicht zustande.
 

9. Kann ich ASPIRIN® noch nach dem Verfallsdatum verwenden?
Nein, es empfiehlt sich nicht, rezeptfreie Präparate nach dem angegebenen Verfallsdatum zu verwenden. Wie alle Medikamente kann ASPIRIN® mit der Zeit verderben und an Wirksamkeit verlieren. Prüfen Sie also unbedingt das Verfallsdatum auf der Packung!
 

10. Sind alle Acetylsalicylsäure-Präparate gleich?
Der Wirkstoff in den Acetylsalicylsäure-Präparaten mag der gleiche sein. ASPIRIN® wird aber unter strengen Qualitätskontrollstandards hergestellt. Für ASPIRIN®, dem die Menschen seit mehr als 100 Jahren vertrauen, gelten die höchsten Qualitäts- und Forschungsstandards in der pharmazeutischen Industrie: Es durchläuft mehr als 100 Qualitätskontrolluntersuchungen.
 

11. Was wissen wir über ASPIRIN® und Magenbeschwerden
ASPIRIN® existiert länger und wurde intensiver geprüft als jedes andere Schmerzmittel. Dabei ergab sich, dass es gut verträglich und wirksam bei der Schmerzbehandlung ist. In fast allen Fällen überwiegen die Vorteile von ASPIRIN® die möglichen Nebenwirkungen deutlich, wenn es vorschriftsmäßig eingenommen wird.
 
Für Menschen mit einem empfindlichen Magen ist es von Vorteil, wenn sie ASPIRIN® zusammen mit dem Essen einnehmen. "Gepufferte" Präparate - wie ASPIRIN® Kautablette oder ASPIRIN® +C Brausetabletten - können das Risiko von Magenbeschwerden noch weiter vermindern. Menschen mit gastrointestinalen Beschwerden in der Vorgeschichte (wie z. B. Geschwüren, Magenblutungen und Erosionen) sollten vor Einnahme von Acetylsalicylsäure ihren Arzt aufsuchen.
 

12. Wo kann ich dieses Präparat bekommen?
Die verschiedenen Bayer ASPIRIN®-Präparate sind in Österreich nur in Apotheken erhältlich. In vielen anderen Ländern können Arzneimittel aber sogar in Drogeriemärkten oder Supermärkten gekauft werden.
 

13. Darf man Acetylsalicylsäure in der Schwangerschaft nehmen?
Nicht selten nehmen schwangere Frauen, z.B. zur Linderung von Kopfschmerzen, Acetylsalicylsäure ein. Dies geschieht in manchen Fällen, ohne dass die Schwangerschaft bereits nachgewiesen ist. In diesen Fällen besteht kein Grund zur Besorgnis. Klinische Studien haben zeigen können, dass Acetylsalicylsäure bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, das heißt, gelegentlich und in der regulären rezeptfreien Dosis, sicher für Mutter und Kind ist. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Acetylsalicylsäure aufgrund eines möglicherweise Wehen hemmenden Effektes jedoch nicht von der Schwangeren eingenommen werden. Ist zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft die Einnahme eines Schmerzmittels notwendig, sollte nach Anweisung des Arztes auf andere Schmerzmittel ausgewichen werden. Wird Acetylsalicylsäure vom Arzt jedoch zur Verhinderung der Entwicklung einer Bluthochdruckerkrankung in der Schwangerschaft (Präeklampsie) verordnet, ist die Einnahme während der gesamten Schwangerschaft zulässig.
 

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker