Lexikon Sie möchten wissen, was eine Aura ist? Sie interessieren sich dafür, wie etwas verstoffwechselt wird, und fragen sich, warum manche Präparate "gepuffert" sind, und was ist der Vorteil davon? Fremdwörter, Fachchinesisch - für viele ist das kaum verständlich. Deshalb haben wir Ihnen ein kleines Lexikon zusammengestellt, das Ihnen die wichtigsten Begriffe erklärt. Sollten weitere erklärungsbedürftige Begriffe ergänzt werden, so schreiben Sie uns bitte eine Mail. acetylieren chemische Reaktion mit Essigsäure bzw. deren Verbindungen antiinflammatorisch entzündungshemmend antithrombotisch wirksam gegen Thrombose (Bildung von Blutpfropfen) atherosklerotisch Synonym für: Arteriosklerose (Arterienverkalkung, Gefäßverengung) betreffend Aura bei Migräne: der eigentlichen Kopfschmerz-Attacke vorangehende Erscheinungen, z.B. Beeinträchtigung des Sehsinns, Lichtblitze oder Flimmern vor den Augen
 COX-Aktivität Aktivität der Cyclooxygenase (COX), ein Enzym, das für die Entstehung der Prostagladine notwendig ist galenisch die Zubereitung eines Arzneimittels betreffend (Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, Darreichungsform) gastrointestinal den Magen und Dünndarm betreffend Ileum lateinische Bezeichnung für den unteren Abschnitt des Dünndarms, den sog. Krummdarm, der etwa drei Fünftel des gesamten Dünndarms ausmacht Jejunum lateinische Bezeichnung für den mittleren Abschnitt des Dünndarms, den sog. Leerdarm; im Vergleich zum Ileum wesentlich weiter und dickwandiger kardiovaskulär Herz und Gefäße, das Herz-Kreislauf-System betreffend
 Karotiden die beiden Äste der Halsarterie (Kopfschlagader), die den gesamten Kopf mit sauerstoffreichem Blut versorgen nicht-steroidales Antirheumatikum ein Mittel gegen Rheuma und Entzündungen, das keine Steroide enthält. Gattungsbegriff für Substanzen wie Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Iboprofen, Ketoprofen u.a. pathogenetisch Synonym für: krankheitsbedingt Plaques hier: Kalkablagerungen, Fettstoffe und Substanzen aus dem Blut, die sich an den Innenwänden der Arterien absetzen und zur Gefäßverengung und Verhärtung der Gefäßwände (Arteriosklerose) führen Plasmakonzentration Konzentration eines Wirkstoffes im Blut Prostaglandine aus der Arachidonsäure, einer Fettsäure, gebildete hormonähnliche Substanzen, die im ganzen Körper vorkommen; werden u.a. bei Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) sowie Entzündungen freigesetzt und sind mitverantwortlich für die Entstehung von Schmerzen und Fieber ("Botenstoffe"). Die Wirkung von ASPIRIN® beruht u.a. auf der Hemmung der Prostaglandinsynthese.
 puffern, Pufferung, gepuffert die Pufferung ist ein Regulationsmechanismus im Organismus, der eine größere Veränderung des pH-Wertes von Körperflüssigkeiten verhindert. Mit Hilfe dieser Puffersysteme wird die Wirkung von Säuren und Basen auf den pH-Wert abgefangen. Auch ASPIRIN® Direkt, ASPIRIN® +C und ASPIRIN® Migräne bei migränebedingten Kopfschmerzen sind durch die Zugabe bestimmter Substanzen (Salze) gepuffert. Dadurch wird erreicht, dass sich der Wirkstoff viel besser löst und rasch durch den Magen in den Dünndarm gelangt, wo er ins Blut aufgenommen wird. Die oben genannten gepufferten Formulierungen der Acetylsalicylsäure zeichnen sich zudem durch ein bessere Magenverträglichkeit aus als ungepufferte ASS-Präparate. Schwangerschaftshypertonie während der Schwangerschaft auftretende Bluthochdruck-Erkrankung verstoffwechseln die Aufnahme des Wirkstoffes in den Stoffwechsel des Körpers, z.B. unter "Zerlegung" in kleine Moleküle (in der Leber) zelluläre Kommunikation das Zusammenspiel der miteinander in Verbindung stehenden und aufeinander angewiesenen Zellen des menschlichen Körper
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