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Der Wirkstoff

Erst vor kurzem wurde ASPIRIN® anlässlich seines Jubiläums weltweit als das "Jahrhundert-Medikament" gefeiert. Fast überall gilt ASPIRIN® als das Kopfschmerzmittel schlechthin. Aber was verbirgt sich hinter diesem "Wundermittel"? Aus welchen Bestandteilen setzt es sich zusammen? Welche vielfältigen Wirkungen sind bekannt? Und was war früher, als ASPIRIN® noch keine Tablette war?

Hier finden Sie die Antworten und noch mehr.

 

Die Acetylsalicylsäure

Acetylsalicylsäure - wie so viele wissenschaftliche Begriffe kann man sich dieses Wort schlecht merken. Also entschied man sich bei der Namensgebung des Produktes für den wohlklingenderen Namen ASPIRIN®. Das "A" steht für Acetyl. "Spir" ist eine Anlehnung an die mit Salicylsäure chemisch identische Spirsäure aus dem Saft der Spirstaude. Und das "in" war ein damals gebräuchliches Suffix (sprich: Endung) in der chemischen Namensgebung.
 


Strukturformel Acetysalicylsäure

Die Strukturformel der Acetysalicylsäure
 

Die Acetylsalicylsäure gehört seit über 100 Jahren zu den bedeutendsten Arzneistoffen. Mit gutem Grund, denn es handelt sich bei ihr um einen sehr vielseitigen Wirkstoff. Er kann

  • Schmerzen lindern
  • Fieber senken
  • Entzündungen hemmen

 

 

Die Revolution der Tablette

ASPIRIN® gab es zunächst als Pulver. Es wurde in Glasfläschchen abgefüllt und in dieser Form von Bayer auf den Markt gebracht. 1904 kam dann der entscheidende Durchbruch: Bayer entwickelte die ASPIRIN® Tablette. Damit war ASPIRIN® eines der ersten Medikamente, das in Tablettenform angeboten wurde. Durch diese kompakte Form trat es weltweit seinen Siegeszug als Universalmittel gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber an.

 

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Wie wirkt ASPIRIN®?

Der aktive Wirkstoff von ASPIRIN®, die Acetylsalicylsäure, hat die Fähigkeit, die körpereigene Bildung von Prostaglandinen (=Schmerzbotenstoffe) zu unterbinden. Prostaglandine spielen für das Schmerzgeschehen insofern eine wichtige Rolle, als sie die Sensibilität der Schmerzrezeptoren im Körper erhöhen. Die Rezeptoren reagieren dadurch schneller und vor allen Dingen schon auf leichte Störungen. Die Folge: Schmerzen!

 

Indem nun die Acetylsalicylsäure die Prostaglandinbildung hemmt, sorgt sie dafür, dass die erhöhte Erregbarkeit der Schmerzrezeptoren an den Nervenenden wieder gesenkt wird. Der Normalzustand wird wieder hergestellt, die Schmerzen klingen ab - und Sie fühlen sich besser!

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ASPIRIN® kann aber noch sehr viel mehr!
ASPIRIN® ist nicht nur als Mittel gegen "normale"
Kopf-, Regel- oder Zahnschmerzen geeignet, sondern auch gegen migränebedingte Kopfschmerzen. Darüber hinaus kann es die unangenehmen Begleiterscheinungen von erkältungsbedingten Schmerzen (Kopf-, Hals-, Gliederschmerzen und Fieber) lindern.
 

 

 

Wie verträglich ist ASPIRIN®?

ASPIRIN® ist im allgemeinen gut verträglich. Wie bei jedem Medikament, können jedoch auch bei ASPIRIN® Nebenwirkungen auftreten. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Packungsbeilage.

 

 

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

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