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Sonnenbrand und leichte Verbrennungen im Haushalt
Leichte Verbrennungen und Sonnenbrand sind so genannte Verbrennungen ersten Grades (oberflächliche Verbrennungen), die nur die obersten Hautschichten (Epidermis) betreffen und keine Blasen bilden.
95 % aller Verbrennungen sind leichte Verbrennungen. Diese werden durch Wärmequellen mit einer Temperatur größer als 44 °C – beispielsweise heißes Wasser, Dampf, heiße Gegenstände und zu starke oder zu lange Sonneneinwirkung – verursacht.
Die häufigsten Symptome einer Verbrennung ersten Grades sind Erwärmung (durch erweiterte Hautgefäße), Rötung (durch vermehrte Hautdurchblutung) und Schmerz (durch die hitzebedingte Schädigung).
Eine Verbrennung ersten Grades benötigt zwei einfache, aber wichtige Behandlungsphasen:
- Kühlen: lindert Schmerzen und verhindert weitere Zellschädigungen
- Befeuchten: Feuchtigkeit ist für die Hautregeneration wichtig
Erste Hilfe bei Verbrennungen:
- Verbrennung sofort unter fließend kaltem Wasser abkühlen
- BEPANTHEN® Schaumspray gut schütteln, Verbrennung vollständig mit Schaumspray aus 2-5 cm Entfernung besprühen
- nicht einmassieren
- einige Minuten warten, bis der Schaum eingezogen ist
- bei Bedarf Anwendung wiederholen
Wann müssen Sie bei Verbrennungen zum Arzt gehen?
- bei Verbrennungen am Auge oder in Augennähe.
- großflächige und tiefe Verbrennungen immer im Krankenhaus behandeln lassen.
- wenn zusätzlich zur Verbrennung nach einigen Stunden Fieber oder Schüttelfrost auftreten.
- wenn die geschädigte Hautpartie mehrere Tage gerötet bleibt oder sich der Zustand verschlimmert.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
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