Bayer HealthCare
SucheKontaktSitemap
Home
Produkte
Wundheilung
Babypo
leichte Verbrennungen
Wirkstoff
Service




Bayer Global
Bayer Austria
Bayer Vital GmbH
Bayer Healthvillage
Weitere Links


Allgemeine Nutzungsbedingungen
Datenschutzerklärung
Impressum
Technische Hinweise
 

Wundheilung

Was haben gerötete Hautstellen, Entzündungen oder kleine Wunden gemeinsam? Die oberste Hautschicht ist geschädigt, die Schutzfunktion der Haut ist vermindert und der Körper setzt alles in Bewegung, um diesen Schaden wieder zu reparieren. Wir können ihm aber dabei helfen, die Wundheilung zu beschleunigen:

Was sind mechanische Wunden?

Eine Wunde ist eine gewaltsame Schädigung der Haut oder Schleimhaut mit mehr oder weniger großem Gewebeverlust. Je nach Art der Wunde unterscheidet man z. B.

 

Bei Wunden sollte man immer den Tetanusimpfschutz bedenken. Liegt die letzte Impfung länger als 10 Jahre zurück, dann muss auf jeden Fall aufgefrischt werden.

 

Unser Körper ist von sich aus bemüht, die offene ungeschützte Wunde zu schließen. So werden größere Wärme- und Wasser-(Wundsekret-)verluste vermieden, das Austrocknen der Wundflächen verhindert und die Wunde vor exogenen Einflüssen oder mechanischen Reizen jeder Art geschützt.


 

Achtung Infektionsgefahr!

Bei einer Verletzung wird die natürliche Hautschutzbarriere gegen Erreger zerstört. Keime (Bakterien, Pilze, Viren) gelangen in die Wunde und finden dort die idealen Bedingungen für ihre Vermehrung. Von einer Infektion redet man erst, wenn die Keime aus der Wunde in das Gewebe dringen und sich dort vermehren.

 

Wundinfektionen führen zu einer verzögerten Wundheilung. Wie eine Infektion verläuft, hängt von der Art des Erregers ab.

 

Unser Körper reagiert auf die eingedrungenen Keime grundsätzlich mit Abwehrmechanismen. Manchmal kann er allerdings überfordert sein und deswegen unterstützen wir ihn am besten durch die Verwendung geeigneter Desinfektionsmittel (Antiseptika), die die Vermehrung und Ausbreitung der Keime verhindern.

 

Schürf- und Kratzwunden

Hautabschürfungen entstehen durch einen Gegenstand, der an der Haut entlangstreift und dabei die Epidermis wegreißt.

 

Bei Schürf- und Kratzwunden ist nur die oberste Hautschicht verletzt. Sie bluten meist nicht sehr stark. Je nach Tiefe bleiben nach der Abheilung oberflächliche Narben oder leichte Hautverfärbungen zurück. Die Dauer der Heilung ist abhängig von der Tiefe der Wunde (meist 1 bis 2 Wochen).

 

Vorsicht: Bei tieferen Wunden oder bei starker Verschmutzung können Entzündungen auftreten. Solche Wunden nässen oft lange. Bei großflächigen Schürfungen ist immer ein Arzt aufzusuchen.

 

Was können Sie selbst tun?

  • Um Entzündungen vorzubeugen, reinigt man kleinere Wunden unter fließendem Wasser. Schmutzpartikel können mit einer sauberen Pinzette aus der Wunde entfernt werden. Danach die Wunde nochmals mit einer Wundlösung (z.B. BEPANTHEN® Lösung) ausspülen.
  • Das Desinfizieren der Wunde sollte immer nach der Reinigung erfolgen. Viele Desinfektionsmittel verlieren an Aktivität, wenn sie mit Schmutz in Kontakt kommen, nicht aber BEPANTHEN® Plus Creme.
  • Eine Wunde muss nur abgedeckt oder verbunden werden, um die Gefahr einer Verschmutzung zu verringern. Grundsätzlich heilen Wunden ohne Verband besser. Deshalb sollte man die Verletzung - sobald dies ohne Beschwerden möglich ist - ohne Heftpflaster und Verbände an der Luft abheilen lassen.
  • Ein Verband soll immer sauber und luftdurchlässig sein. Ein regelmäßiger Verbandswechsel kann Entzündungen vorbeugen.

 

 

Schnittwunden

Schnittwunden entstehen durch scharfe, schneidende Gegenstände wie Messer, Scheren oder Glasscherben. Charakteristisch für Schnittwunden sind die glatten, meist klaffenden und stark blutenden Wundränder, die durch eine Verletzung der Blutgefäße zustande kommen. Schnittwunden heilen jedoch meistens ohne Probleme ab.

 

Bei großen Schnittwunden können die Wundränder auseinanderklaffen - in diesen Fällen ist eine Wundversorgung durch den Arzt angezeigt, damit sich nicht eine unschöne Narbe bildet.

 

Wann ist ärztliche Versorgung notwendig?

  • Wenn die Blutung pulsiert. Es besteht die Gefahr, dass eine Arterie verletzt ist.
  • Wenn eine Blutung nach einigen Minuten nicht gestillt werden kann.
  • Wenn ein Schnitt sehr tief ist oder die Wundränder weit auseinanderklaffen.
  • Wenn eine Wunde stark verschmutzt ist.
  • Wenn man in den letzten 10 Jahren keine Tetanusimpfung erhalten hat.
  • Wenn im Zusammenhang mit einer Verletzung in den folgenden Tagen Fieber, Schüttelfrost oder ein starkes Krankheitsgefühl auftritt.
  • Wenn die Wunde und ihre Umgebung sich rötet, anschwillt und schmerzt oder wenn sich Eiter bildet.
  • Wenn man bemerkt, dass das Empfindungsvermögen im verletzten Gebiet abnimmt.

 

 

Gereizte Haut

Entzündungen und Reizungen der Haut – auch Dermatitis genannt – gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Haut. Die Haut reagiert auf äußere Einwirkungen (chemische Reizstoffe in z.B. Geschirrspülmitteln, mechanische Faktoren wie Druck und Reibung, klimatische Veränderungen wie Temperatur und Wind) mit einer Entzündung. Die Intensität der Hauterscheinungen richtet sich nach Art, Menge und Konzentration des einwirkenden Reizstoffes, sowie der Dauer des Hautkontakts.

 

Das Erscheinungsbild einer Dermatitis äußert sich in Form von fleckenartigen Rötungen, trockener fettarmer Haut uns ausgeprägten Hautfalten. Ursache ist eine Schädigung der Hautschutzbarriere, die eine anschließende Austrocknung der Haut begünstigt. BEPANTHEN® Creme lindert die Beschwerden.

 


Brustpflege

Durch Milchstau sowie die starke Beanspruchung der Brustwarzen beim Stillen kann es zu einer Brustentzündung kommen, die sich durch Druckempfindlichkeit, Schmerzen, Hitzegefühl und Rötung bemerkbar macht.

 

Deshalb  ist es wichtig, die strapazierten Brustwarzen durch regelmäßiges vorbeugendes  Einschmieren mit einer Salbe ohne Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen wie BEPANTHEN® Salbe zu schützen und im Falle einer Entzündung den Heilungsprozess zu unterstützen.

 

 

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker