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Fragen und Antworten
Fragen zu Elevit® Pronatal
- Wie und wie oft soll ich Elevit® Pronatal einnehmen?
- Kann man Elevit® Pronatal über längere Zeit einnehmen?
- Enthält Elevit® Pronatal Laktose oder Gluten?
- Ist Elevit® Pronatal für Diabetiker geeignet?
- Wo ist Elevit® Pronatal erhältlich?
Fragen zur Schwangerschaft
- Wie wird der voraussichtliche Geburtstermin berechnet?
- Wann tritt morgendliche Übelkeit auf?
- Seit ich schwanger bin, leide ich öfter unter Sodbrennen. Ist das normal?
- Muss ich während der Schwangerschaft auf Geschlechtsverkehr verzichten?
- Wozu sind Geburtsvorbereitungskurse gut?
Fragen zur Stillzeit
- Warum ist Stillen für das Baby wichtig?
- Warum ist stillen für die Mutter wichtig?
- Was mache ich, wenn ich zu wenig Milch in der Brust habe?
- Was mache ich, wenn meine Brust zu klein ist zum Stillen?
Fragen zu Elevit® Pronatal:
1. Wie und wie oft soll ich Elevit® Pronatal einnehmen?
Nehmen Sie täglich 1 Filmtablette unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein, am besten morgens mit Ihrem Frühstück. Nehmen Sie zusätzlich KEINE weiteren Arzneimittel ein, die die Vitamine A und D enthalten, weil diese Vitamine während der Schwangerschaft nicht in zu hohen Mengen zugeführt werden dürfen.
2. Kann man Elevit® Pronatal über längere Zeit einnehmen?
Ja, unter Einhaltung der empfohlenen Dosierung.
3. Enthält Elevit® Pronatal Laktose oder Gluten?
Elevit® Pronatal enthält Laktose in geringen Mengen, die wahrscheinlich nicht asureichen, um Unverträglichkeitsreaktionen auszulösen. Elevit® Pronatal ist glutenfrei.
4. Ist Elevit® Pronatal für Diabetiker geeignet?
Ja, Elevit® Pronatal ist auch für Diabetiker geeignet. 1 Tablette entspricht 0,01 BE.
5. Wo ist Elevit® Pronatal erhältlich?
Elevit® Pronatal ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich.
Fragen zur Schwangerschaft
1. Wie wird der voraussichtliche Geburtstermin berechnet?
Da es im Nachhinein schwierig ist zu sagen, wann genau Sie schwanger wurden, definiert der Arzt den Beginn der Schwangerschaft nicht nach dem Tag der Empfängnis, sondern gemäß dem ersten Tag Ihrer letzten Periode, einem Datum, das Sie sicher genau angeben können. Von diesem ersten Tag der letzten Periode an gerechnet, dauert Ihre Schwangerschaft 40 Wochen, vom Zeitpunkt der Befruchtung an gerechnet sind es 38 Wochen. Diese 40 Wochen sind für den Arzt zehn Monate, denn er rechnet nicht in Kalender-, sondern in Mondmonaten (Lunarmonate), die jeweils 28 Tage zählen (vier Wochen zu sieben Tage). Diese zehn Mondmonate ergeben umgerechnet etwa neun Kalendermonate.
Möchten Sie wissen, wann Ihr Kind zur Welt kommen wird, so merken Sie sich den ersten Tag der letzten Periode und lesen Sie in der Tabelle den voraussichtlichen Geburtstermin ab.
2. Wann tritt morgendliche Übelkeit auf?
Die morgendliche Übelkeit ist in den ersten 12 SSW ein sehr häufiges Phänomen, wenn auch die Intensität von Schwangerschaft zu Schwangerschaft sehr unterschiedlich sein kann. Kleine Mahlzeiten in kürzeren Abständen sind in dieser Phase der Schwangerschaft oft zuträglicher. Finden Sie selbst heraus, welche Speisen Ihren Magen weniger belasten, vielleicht ist diese Zeit auch geeignet etwas mehr auf die eigenen Bedürfnisse zu achten.
Wenn die Schwangerschaftsübelkeit zu so häufigem Erbrechen führt, dass weder Nahrung noch Flüssigkeit behalten werden kann, führt dies unweigerlich zu Gewichtsverlust und hat muss als Erkrankung gesehen werden. Wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt.
3. Seit ich schwanger bin, leide ich öfter unter Sodbrennen. Ist das normal?
Ja. Im ersten Schwangerschaftsdrittel leiden 45% der Frauen an Sodbrennen, im letzten Drittel sind es sogar 85 % der Schwangeren. Ursachen dafür sind einerseits hormonelle Veränderungen: dadurch wird der Magen weniger gut verschlossen. Andererseits drückt die wachsende Gebärmutter von unten gegen das Zwerchfell, wodurch der Druck im Bauchraum ansteigt. Sodbrennen, ein brennendes saures Aufstoßen hinter dem Brustbein, tritt vor allem nach dem Essen und beim Bücken oder Pressen auf. Wenn Sie sich aufrichten, nehmen die Beschwerden in der Regel ab, auch hilft es mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen. Meiden Sie Schokolade, koffeinhaltigen Kaffee, Zigaretten sowie Alkohol und tragen Sie eher weite Kleidung. Wenn dies alles nichts nützt, können unterstützende Medikamente helfen. Bei der Wahl sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass diese keine schädlichen Nebenwirkungen für Kind und Mutter haben. Daher wird von Experten Rennie® empfohlen, da es nur natürliche Wirkstoffe enthält und die beschwerden rasch lindert. Meiden Sie in der Schwangerschaft aluminiumhältige Antacida.
4. Muss ich während der Schwangerschaft auf Geschlechtsverkehr verzichten?
In einer normal verlaufenden Schwangerschaft gibt es keinen Grund, auf den Geschlechtsverkehr zu verzichten. Vor allem ist die oft geäußerte Sorge, das Ungeborene könne dabei verletzt werden, unbegründet, denn das Fruchtwasser bietet einen optimalen Schutz Ihres Kindes. Grundsätzlich gilt, dass alles, was beiden Partnern angenehm ist, auch erlaubt ist. Bedenken Sie nur, dass der Geschlechtsverkehr in den letzten Tagen einer Schwangerschaft durch das in der Samenflüssigkeit enthaltene Prostaglandin Geburtswehen auslösen kann. Ebenso wird durch das starke Berühren der Brustwarzen ein wehenauslösendes Hormon – das Oxytocin – freigesetzt.
Sehr unterschiedlich ist das sexuelle Verlangen der Schwangeren. Die einen haben sonst ein stärkeres Verlangen, andere hingegen verlieren das Interesse fast gänzlich. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Partner offen über dieses Thema, denn in der Schwangerschaft ist es von besonderer Wichtigkeit, dass Sie durch den zärtlichen Umgang miteinander das Verständnis und die Unterstützung Ihres Partners spüren.
5. Wozu sind Geburtsvorbereitungskurse gut?
Ein Geburtsvorbereitungskurs ist sehr empfehlenswert, auch für den werdenden Vater, denn gut vorbereitete Eltern erleben erfahrungsgemäß angenehmere Geburten.
Kontaktadressen können Sie bei jeder Frauenklinik einholen. Manche Frauenärzte bieten in der eigenen Praxis Kurse an. Gute Kurse informieren über die verschiedenen Geburtstechniken sowie über das Stillen. Einige Kurse betonen die Schwangerschafts- und Wochenbettgymnastik, andere üben besonders Atem- und Entspannungstechniken, wieder andere bieten Gesprächsrunden oder autogenes Training an. Jener Kurs, welchem Sie Ihr volles Vertrauen schenken können, ist der beste für Sie. Zudem lernen Sie andere schwangere Frauen kennen, können Ihre Erfahrungen austauschen und vielleicht gar neue Freundschaften schließen.
Fragen zur Stillzeit:
1. Warum ist Stillen für das Baby wichtig?
Muttermilch bietet die ideale Ernährung für Ihr Baby während der ersten sechs bis neun Monate und darüber hinaus als Ergänzung zur Beikost. Sie ist nicht nur die billigste und unkomplizierteste Variante der Babynahrung, sie bietet auch zahlreiche Vorteile für Ihr Baby.
- Die Abwehrstoffe in der Muttermilch stärken das Immunsystem Ihres Babys und schützen vor Infektionen.
- Das Allergierisiko sinkt, da Muttermilch kein fremdes Eiweiß enthält. Kinder mit erhöhtem Allergierisiko sollten die ersten sechs Lebensmonate ausschließlich gestillt werden.
- Stillen deckt den gesamten Ernährungsbedarf in den ersten 6 Monaten. Es ist kein Zufüttern notwendig, wenn man ausreichend Muttermilch hat.
- Der enge Körperkontakt beim Stillen verstärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind.
- Die Entwicklung der fünf Sinne (Schmecken, Riechen, Hören, Sehen und Tasten) wird gefördert.
2. Warum ist stillen für die Mutter wichtig?
Stillen hat auch zahlreiche Vorteile für die Mutter:
- Durch Ausschüttung der Hormone Oxytocin und Prolaktin während des Stillvorgangs zieht sich die Gebärmutter zusammen und bildet sich rascher zurück.
- Während Sie stillen sinkt die Anfälligkeit für depressive Verstimmungen („Baby Blues“).
- Stillen senkt das Brustkrebs-Risiko.
- Durch das Stillen erlangen Sie automatisch leichter wieder Ihr Normalgewicht – ganz ohne Diät. So nehmen Sie sämtliche Kilos wieder ab, die Sie während der Schwangerschaft zugenommen haben.
3. Was mache ich, wenn ich zu wenig Milch in der Brust habe?
Fast jede Mutter hat genug Milch. Wenn Sie Ihr Baby also regelmäßig anlegen, ist die ausreichende Ernährung Ihres Kindes gewährleistet, auch wenn das Baby in bestimmten Phasen öfter trinken will!
4. Was mache ich, wenn meine Brust zu klein ist zum Stillen?
Durch die hormonellen Veränderungen kommt es während der Schwangerschaft zum Wachstum der Brustdrüsen. Die Brust vergrößert sich und bereitet sich dadurch auf das Stillen vor. D.h. keine Brust ist zu klein zum Stillen!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
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