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Lexikon
Sie möchten wissen, was Hautatmung bedeutet? Sie interessieren sich für Nanokolloide oder fragen sich, was physiologische Lipide sind? Fremdwörter, Fachchinesisch - für viele ist das kaum verständlich. Deshalb haben wir Ihnen ein kleines Lexikon zusammengestellt, das Ihnen die wichtigsten Begriffe erklärt.
Sollten weitere erklärungsbedürftige Begriffe ergänzt werden, so schreiben Sie uns bitte eine Mail.
Antiseptika
Sind Desinfektionsmittel, die zur vorbeugenden oder therapeutischen Anwendung gegen Wundinfektionen geeignet sind. Antiseptika töten Mikroorganismen (z. B. Bakterien, Pilze) ab, die der Haut anhaften und die Wundinfektionen hervorrufen können.
Bakterien
Sind in der Natur allgegenwärtige einzellige Kleinlebewesen (Mikroorganismen). Einige Bakterien sind Krankheitserreger, die z.B. mit Antiseptika und Antibiotika bekämpft werden können. Aber nicht alle Bakterien sind für Mensch und Tier gefährlich. Sie sind für viele natürliche Prozesse verantwortlich. In unserem Körper sind die Kolibakterien z.B. Bestandteil der natürlichen Darmflora.
Entzündung
Ist eine Abwehrreaktion des Körpers gegen verschiedene schädigende Reize. Ziel einer Entzündung ist in der Regel, die Schädigung und ihre Folgen zu beseitigen. Bei einer Entzündung wird das Gewebe vermehrt durchblutet, es kommt zu einer Schwellung und die Schmerzrezeptoren werden erregt. Die Symptome einer lokalen Entzündung sind demnach Rötung, Wärme, Schwellung und Schmerz am Ort des Entzündungsgeschehens.
Hautatmung
Darunter versteht man den bemerkbaren (Schwitzen) oder unbemerkbaren Austausch von gasförmigen Stoffen, zum Beispiel CO2, Wasserdampf oder Sauerstoff, durch die Haut. Sie ist unter anderem ein entscheidender Prozess für die Regulation der Körpertemperatur.
Infektion
Übertragung und Eindringen von Krankheitserregern, wie z.B. Bakterien, Viren oder Pilzen in den menschlichen Körper und Vermehrung in ihm.
Lanolin
Wasserhaltiges Wollwachs. Lanolin ist eine fette Salbengrundlage, die dem Talg ähnlich ist. Es bildet einen wasserabweisenden Schutzfilm auf der Haut, lässt sie aber andererseits noch atmen (siehe Hautatmung).
Lecithin
Zählt zu den fettähnlichen Substanzen. Es ist ein essentieller Bestandteil von Zellwänden und Nervengewebe (vor allem des Gehirns). Bei der Verdauung sorgt es als Bestandteil der Galle dafür, dass die aufgenommenen Nahrungsfette vom Körper resorbiert werden können. Reich an Lecithin sind Eigelb und alle Arten von Knollen- bzw. Wurzelgemüse beispielsweise Karotte, Petersilienwurzel oder Knollensellerie. Zudem ist Lecithin in Pflanzenölen und Hülsenfrüchten zu finden. In der Lebensmittelindustrie wird Lecithin als Antioxidationsmittel, Emulgator und Stabilisator eingesetzt.
Lipide
ist der Sammelbegriff für Fette oder fettähnliche Substanzen. Lipide können bei Raumtemperatur als feste oder halbfeste Stoffe vorliegen. Liegen sie jedoch in flüssiger Form vor, so nennt man sie Öle (Siehe auch physiologische Lipide).
Nanokolloide, Nanopartikel
Nanokolloide sind winzige Tröpfchen in der Größe weniger Nanometer, die mit Hilfe der patentierten Nanosorb™-Technologie hergestellt werden. Ein Nanometer entspricht einem 1/1.000.000 eines Millimeters oder anders ausgedrückt: 1 Millimeter entspricht 1 Million Nanometern. In Form dieser Nanokolloide können Inhaltsstoffe ihre Wirkung besser entfalten, da der Kontakt mit der Haut intensiver ist, weil sie sich viel engmaschiger auf der Haut verteilen als herkömmliche Emulsionstropfen.
Oberhaut, Epidermis
Die Haut des Menschen setzt sich zusammen aus der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subdermis). Die Epidermis unterteilt sich wiederum in fünf untergeordnete Schichten. Die obersten drei dieser fünf Schichten bestehen aus sich verhornenden, absterbenden Zellen, die zusammen mit dem Säureschutzmantel die Haut vor mechanischer Einwirkung, Verdunstung und Strahleneinwirkung schützen. In der Lederhaut befinden sich die Bindehaut und Muskeln. Die Unterhaut stellt eine Fettreserve dar, die vor Kälte isoliert und als Polster wirkt.
Physiologische Lipide
Physiologisch (= natürlich, die normalen Lebensvorgänge des gesunden Körpers betreffend)
Physiologische Lipide sind Fette oder fettähnliche Substanzen, die natürlicherweise im Organismus vorkommen. Hier sind sie u.a. Bestandteile der Hautzellen und der Hornschicht der Haut, sie stellen aber auch Speicherformen von Nährstoffen dar. Zu den wichtigen Lipiden der Haut zählen die Ceramide, Cholesterol und Triglyceride (z.B. Lecithin). Sie sind für die Funktion der Haut wichtig. Fehlen sie, ist die Hautschutzbarriere gestört und selbst die hauteigene Lipidsynthese reicht dann häufig nicht mehr aus, diesen Verlust auszugleichen. Jedoch können physiologische Lipide von außen zugeführt werden, denn die Haut kann sie aufzunehmen und direkt zum Wiederaufbau der Hautschutzbarriere zu verwenden.
Schutzfunktion der Haut, Hautschutzbarriere
Die Haut des Menschen besteht aus mehreren Schichten, von denen die Oberhaut (Epidermis) die äußerste Zellschicht darstellt. Die Epidermis wird auf ihrer obersten Seite, der Hornschicht, von einem dünnen Wasser-Fett-Film überzogen, der überwiegend aus Schweiß, Talg und den Abbaustoffen der Hornzellen besteht. Dieser äußere Schutzfilm wird aufgrund seines leicht sauren pH-Wertes auch "Säureschutzmantel" genannt und stellt zusammen mit der Hornschicht die natürliche Hautschutzbarriere dar. Durch verschiedene Faktoren, wie z. B. häufiges Waschen, Trockenheit, Kälte, Wind, Erkrankungen sowie hormonelle Veränderungen kann die Hautschutzbarriere in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
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