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Verfärbungen an den Zehen- oder Fingernägeln? Die Nagelsubstanz wirkt stellenweise trüb? Was auf den ersten Blick wie ein Schönheitsfehler wirkt, ist oft der Anfang einer weit verbreiteten Infektion. Bis zu 500.000 Personen sind in Österreich von Nagelpilz betroffen.
Dabei ist das Risiko nicht für alle gleich: Männer zum Beispiel haben häufiger Nagelpilz als Frauen. Und auch das Alter spielt offensichtlich eine Rolle. So liegt die Nagelpilz-Häufigkeit in der Gruppe der über 65-Jährigen bei circa 45%.
Ganz gleich jedoch ob Mann oder Frau, ob jung oder alt: Immer, wenn ein Nagel seine Farbe, Form oder Struktur verändert, kann das ein Hinweis auf Pilze sein. Viel zu selten jedoch werden die Symptome rechtzeitig erkannt und die infizierten Nägel wirksam behandelt.
Weil Schmerzen und andere stärkere Beschwerden oft lange fehlen, übersehen viele Betroffene den Nagelpilz zunächst. Manche stufen die Veränderungen auch als vorübergehende Erscheinung ein, zum Beispiel als kleinere Verletzung durch zu enge Schuhe. Ein Irrtum mit Folgen: Unternimmt man nichts gegen den Pilz, wächst die Gefahr, dass es zu Schäden und letztlich zur Zerstörung des Nagels kommt.
Nagelpilz ist eine besonders hartnäckige Infektion. Die Schwierigkeit der Behandlung nimmt mit der Zahl der betroffenen Nägel und der Größe der befallenen Nagelfläche zu. In leichten bis mittelschweren Infektionsstadien ist eine gründliche Therapie meist noch in Eigenregie möglich. Das Canesten® Bifonazol Nagelset bildet die Basis einer Behandlung, die jeder Betroffene mit relativ wenig Aufwand selbst durchführen kann und die in aller Regel nach sechs Wochen abgeschlossen ist.
Unsere Nägel: Klein, aber wichtig
Nägel sind nicht nur zum Lackieren gut. Nägel stabilisieren und schützen die empfindlichen Zehen- und Fingerkuppen und erfüllen damit eine sehr wichtige Funktion. Auch das sichere Greifen von Gegenständen wird erst mithilfe unserer Fingernägel möglich.
Nägel sind, ähnlich wie Haare, Anhangsgebilde der Haut. Der auffälligste Anteil ist die verhornte und gewölbte Nagelplatte. Damit sie in Form und funktionstüchtig bleibt, gehören zum vollständigen Nagel noch eine ganze Reihe weiterer Bestandteile, wie zum Beispiel das Nagelbett.
Bei einem gesunden Nagel liegt die Nagelplatte – eingefasst von Nagelfalz und -wall – fest auf dem so genannten Nagelbett.Weil sich die Nagelplatte durch die tägliche Arbeit ständig abnutzt, muss sie unaufhörlich nachgebildet werden. Die Neubildung der Nagelsubstanz erfolgt im hinteren Nagelabschnitt. Hier produziert die Nagelmatrix tagaus, tagein neue Zellen, die verhornt und zusammengepresst die Nagelplatte bilden.Von der Matrix aus wird der frische Bereich der Nagelplatte kontinuierlich über das Nagelbett nach vorn gedrückt. Ein Nagel wächst so bis zu einem Millimeter pro Woche.

Nagelpilz: Typischer Infektionsablauf ohne Behandlung
- Pilzerreger dringen am freien Nagelrand seitlich unter die Nagelplatte ein.
- Pilzinfizierte Nagelbereiche verändern die Farbe und trüben sich. Veränderungen breiten sich vom vorderen Nagelrand nach hinten aus.
- Die Nagelplatte verliert ihre Elastizität und bröckelt. Unter Umständen löst sie sich vom Nagelbett.
- Die Infektion kann vom Ausgangsort auf andere Nägel übergreifen.

Nagelpilz: Mehr als ein Schönheitsfehler
Von allen Pilzinfektionen der Haut ist der Nagelpilz – medizinisch auch Onychomykose genannt – die hartnäckigste. Die feste Nagelplatte dient nicht nur den empfindlichen Zehen- und Fingerkuppen, sondern auch den Pilzen als massiver Schutz. Haben sich die Erreger erst einmal im Nagelbereich eingenistet, ist immer eine gründliche Behandlung und Geduld vonnöten, um sie wieder zu vertreiben.
Abwarten hilft bei Nagelpilz nicht! Unbehandelt kann ein Pilz den Nagel mit der Zeit sogar völlig zerstören. Ein pilzinfizierter Nagel ist deshalb kein Schönheitsfehler, sondern eine ernst zu nehmende Gesundheitsstörung, die im Extremfall auch Behinderungen beim Gehen oder Arbeiten verursachen kann. Darüber hinaus trägt jeder unbehandelte Nagelpilz ganz erheblich zur Verbreitung der ansteckenden Erkrankung in der Bevölkerung bei.
Nagelpilz tritt an den Zehen etwa viermal so häufig wie an den Fingern auf. Eine Erklärung ist die, dass sich die Infektion oft aus dem sehr häufigen Fußpilz entwickelt. Kaum zu glauben, aber etwa 2 Millionen Österreicher leiden unter Fußpilz. Man nimmt an, dass jeder zweiten Nagelpilz-Infektion eine Fußpilz-Infektion vorraus geht.
Das Erste, was Nagelpilz-Betroffene meist bemerken, ist eine veränderte Nagelfarbe: Weißliche, gelbe oder bräunliche Flecken deuten darauf hin, dass sich ein Pilz unter der Nagelplatte breit macht. Die Hornsubstanz verliert den natürlichen Glanz und ihre Durchsichtigkeit. Wird nichts gegen den Pilz unternommen, verändern sich auch die Struktur und die Form des Nagels: Die Nagelplatte wird bröckelig, brüchig und verdickt sich. Häufig löst sie sich auch vom Nagelbett. Im Laufe der Zeit kann die Infektion so zu einer kompletten Nagelzerstörung führen.
Nagelpilz-Infektionen beginnen meist an einem einzigen Nagel. Die Symptome, wie Verfärbungen und Strukturveränderungen des Nagels, belasten zunächst nur wenig. Deshalb passiert es leicht, dass man den Pilz am Anfang übersieht. Schmerzen beim Gehen und andere Beschwerden treten im Allgemeinen erst dann auf, wenn der Nagel schon stark verformt ist.
Risiken: Wohlfühlbedingungen für Pilze
Nagelpilz-Erreger fühlen sich, wie andere Pilze auch, in feuchtwarmer Umgebung wohl. Grundsätzlich gibt es nicht den Nagelpilzerreger, sondern die typischen Erreger von Fußpilz können auch den Nagel infizieren. Schwimmbäder, Sauna-Anlagen, Gemeinschaftsduschen und Umkleidekabinen gelten deshalb als Orte höchster Ansteckungsgefahr. Vor allem sportlich aktive Menschen, die häufig solche Einrichtungen benutzen, sollten deshalb sehr genau auf die Gesundheit ihrer Zehennägel achten.
Luftundurchlässige Schuhe, Synthetik-Socken oder Gummihandschuhe können die Entwicklung der Infektion zusätzlich fördern, ebenso zu enge, unbequeme Schuhe. Letztere drücken seitlich auf die Zehen, wodurch die Struktur der Nagelplatte geschädigt werden kann und Eintrittstore für Pilze entstehen.
Unter den persönlichen Risiken spielt die Durchblutung der Füße und Hände eine besondere Rolle. Man vermutet, dass Durchblutungsstörungen an der Entstehung jeder zweiten Nagelpilz-Infektion beteiligt sind. Insbesondere ältere Personen und auch Diabetiker, die oft unter einer Minderdurchblutung der Beine und Arme leiden, sind u.a. auch deshalb überdurchschnittlich stark betroffen. Weitere individuelle Faktoren, die eine Pilzinfektion begünstigen können, sind Nagelverletzungen, Abwehrschwäche, ein verlangsamtes Nagelwachstum oder ein vorhandener Fußpilz.
Wer hat ein besonders hohes Nagelpilz-Risiko?
- Menschen mit Durchblutungsstörungen an Füßen und Händen
- Über 50-Jährige
- Diabetiker
- Fußpilz-Infizierte
- Abwehrgeschwächte Personen
- Sportler
Nagelpilze lauern auch zu Hause
Wer sich zu Hause vor Nagelpilz-Erregern sicher fühlt, irrt nicht selten. Sobald Familienangehörige oder Mitbewohner von Fuß- oder Nagelpilz betroffen sind, lauert auch im heimischen Badezimmer oder auf Teppichböden Gefahr. In diesem Fall sollte man auch in den eigenen vier Wänden stets Badeschlappen oder Schuhe tragen und Handtücher,Waschlappen oder Nagelpflege-Utensilien nicht mit anderen teilen.
Wie erkenne ich leichten bis mittelschweren Nagelpilz?
Um zu entscheiden, wie schwer eine Nagelpilz-Infektion ist und ob eine äußere Anwendung zum Beispiel mit dem Canesten® Bifonazol Nagelset für Sie geeignet ist, sollten Sie Ihre Nägel genau untersuchen und folgende Fragen beantworten:
- Wie viele Nägel sind betroffen?
- Wie groß ist die befallene Nagelfläche?
Ihr Nagelpilz-Befall ist als leicht bis mittelschwer einzustufen, wenn weniger als 2/3 des Nagels und maximal drei Nägel befallen sind.
Bei mehr als drei infizierten Nägeln oder einem Befall von mehr als zwei Drittel der Nagelfläche, reicht eine äußere Behandlung allein nicht mehr aus. Suchen Sie in einem solchen Fall möglichst bald einen Arzt auf, der Ihnen gegebenenfalls ein Medikament zur Einnahme gegen Pilze verschreibt. Einen Arzt sollten Sie auch immer dann aufsuchen, wenn Sie sich in Ihrer Diagnose unsicher fühlen.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Arzt oder Apotheker.
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