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Verdauungsprobleme, wie z.B. Blähungen
Fast jeder Dritte leidet darunter, auch wenn niemand gern darüber spricht - Blähungen sind einfach unangenehm. Nicht nur das, sie sind für alle Betroffenen auch äußerst lästig und manchmal auch schmerzhaft.
Blähungen sind meist auf die Ernährung oder die Lebensweise zurückzuführen. Sie entstehen entweder durch verschluckte Luft oder auch durch Verdauungsgase, sowie zusätzlich durch einen feinen, zähen Schaum im Darm. Dieser Schaum kann nicht - wie das normalerweise mit Verdauungsgasen der Fall ist - vom Körper aufgenommen oder durch Darmbewegungen transportiert werden. Er füllt somit den Darm und die Darmwand wird durch den Druck gereizt. In weiterer Folge kommt es zu Blähungen und Spannungsgefühlen.
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Was kann Blähungen verursachen? - blähende Speisen (z.B. Kohl, Hülsenfrüchte, frisches Brot, Zwiebel, kohlensäurereiche Getränke)
- hastiges Essen (es wird viel Luft verschluckt)
- üppige Mahlzeiten (zu fett, zu süß)
- übermäßiger Alkohol-, Nikotin- und Kaffeegenuss
- Ernährungsumstellung (z.B. auf Vollwertkost)
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aber auch
- Stress, Nervosität
- Verdauungsstörungen (Mangel an Verdauungsenzymen, Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse, Erkrankungen der Galle, Infektionen des Magen-Darm-Traktes)
- Reizdarm
- Magenerkrankungen
- Medikamente (z.B. gestörte Darmflora nach Behandlung mit Antibiotika)
- Flugreisen (veränderter Luftdruck, langes Sitzen)
Symptome bei Blähungen
- Der Bauch ist aufgebläht und gespannt
- Oft kommt es zu Krämpfen und kolikartigen Schmerzen
- Wenn Blähungen mit Verdauungsstörungen einhergehen, klagen die Betroffenen meist auch über Magendrücken und Völlegefühl
- Verstopfung oder krampfartige Durchfälle können die Symptome begleiten
- Die meisten Säuglinge leiden in den ersten Wochen unter Blähungen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Dreimonatskoliken
Praktische Tipps gegen Blähungen
- Meiden Sie Lebensmittel, die Blähungen begünstigen.
- Essen Sie weniger und dafür öfter. Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als zwei große. Vor allem sollten Sie viel trinken, pro Tag mindestens zwei Liter Mineralwasser oder Tee.
- Lassen Sie sich bei den Mahlzeiten Zeit. Essen Sie in Ruhe und kauen Sie gründlich.
- Nehmen Sie sich Zeit zur Entspannung.
- Essen Sie nie zu spät. Am besten nehmen Sie Ihre letzte Mahlzeit vor 19 Uhr ein und verzichten am Abend auf schwere Gerichte, die Ihren Magen belasten.
- Versuchen Sie es mit natürlichen Mitteln. Gewürze wie z.B. Kümmel, Fenchel, Anis, Melisse oder Pfefferminze verringern die Wirkung blähender Speisen.
- Bringen Sie Ihre Verdauung auf Trab. Ein flotter Spaziergang an der frischen Luft hebt nicht nur Ihre Stimmung, sondern hilft Ihrem Magen auch beim Verdauen.
- Oft helfen Wärme und Bauchmassage.
- Speziell bei Flugreisen tragen Sie lockere Kleidung und verzichten Sie auf kohlesäurehaltige Getränke.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker
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